§ 1 – Geltungsbereich und B2B-Klausel

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der Masar Werbeagentur, Amjad Alblili, Bristol­straße 19E, 13349 Berlin (nachfolgend „Anbieter“) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Druckprodukten, Werbetechnik und Mediengestaltungsleistungen, die auf direktem Wege mit dem Anbieter abgeschlossen werden.

Ausschließlich B2B: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, d. h. an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind von diesem Angebot ausgeschlossen. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, Unternehmer i. S. d. § 14 BGB zu sein.

Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos ausführt.

§ 2 – Vertragsschluss

Die Präsentation der Leistungen und Produkte auf der Website des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.

Der Auftraggeber gibt sein Angebot schriftlich per Kontaktformular, E-Mail oder Telefon ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang der Anfrage per E-Mail. Ein Vertrag kommt erst durch die ausdrückliche schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Bei vereinbarter Vorkasse (Banküberweisung) beginnt die Produktionsplanung erst nach vollständigem Zahlungseingang auf dem Konto des Anbieters.

Der Auftraggeber ist an sein Angebot für die Dauer von 5 Werktagen gebunden. Reagiert der Anbieter nicht innerhalb dieser Frist, gilt das Angebot als abgelehnt.

§ 3 – Leistungsgegenstand und Druckvermittlung

3.1 Leistungsumfang

Der Anbieter erbringt Leistungen in den Bereichen Druckprodukte (Visitenkarten, Flyer, Plakate, Banner, Aufkleber u. Ä.), Werbetechnik (LED-Schilder, Beschriftungen, Displays) sowie Mediengestaltung (Grafikdesign, Corporate Identity, Social-Media-Grafiken).

3.2 Rolle als Druckvermittler

Für bestimmte Druckprodukte fungiert der Anbieter als Druckvermittler und beauftragt Dritte (Druckereien) im eigenen Namen mit der Herstellung. Gegenüber dem Auftraggeber bleibt der Anbieter stets alleiniger Vertragspartner und trägt die volle Verantwortung für die vertragsmäßige Lieferung.

3.3 Individualisierung

Sämtliche Druckprodukte werden nach Kundenvorgaben individuell gefertigt. Es handelt sich um nach Kundenspezifikation gefertigte Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind (vgl. § 8 dieser AGB).

§ 4 – Preise und Mehrwertsteuer

Alle genannten Preise sind Nettopreise in Euro (€) und gelten, sofern nicht anders vereinbart.

Umsatzsteuer: Zu allen genannten Preisen kommt die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 % hinzu. Sie wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen, sodass vorsteuerabzugsberechtigte Auftraggeber sie geltend machen können. Da sich das Angebot ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB richtet (vgl. § 1 dieser AGB), sind Nettopreisangaben zulässig; die Preisangabenverordnung findet keine Anwendung.

Versand- und Frachtkosten sowie etwaige Aufpreise für Express-Produktionszeiten werden im Angebot separat ausgewiesen und vor Auftragserteilung bestätigt.

Angebote sind 14 Kalendertage ab Ausstellungsdatum gültig, sofern kein anderes Datum schriftlich vereinbart wurde.

§ 5 – Zahlungsbedingungen

5.1 Fälligkeit und Vorauszahlung

Vorkasse-Prinzip: Alle Bestellungen sind zu 100 % im Voraus zu bezahlen. Die Produktion wird erst nach vollständigem Zahlungseingang beim Anbieter begonnen. Bis zum Zahlungseingang besteht kein Anspruch auf Produktionsbeginn oder Lieferung.

5.2 Zahlungsarten

Die verfügbaren Zahlungsarten werden im individuellen Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung mitgeteilt. Standardmäßig stehen zur Verfügung:

  • Banküberweisung (Vorkasse) – Standardzahlungsart. Zahlungsdaten (IBAN, BIC, Verwendungszweck) werden in der Auftragsbestätigung per E-Mail mitgeteilt. Die Produktion beginnt nach vollständigem Zahlungseingang.
  • Rechnung (auf Anfrage, nur nach schriftlicher Vereinbarung) – Ausschließlich für Stammkunden nach vorheriger ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung und positiver Bonitätsprüfung. Zahlungsziel 14 Tage netto ohne Abzug. Die Vorkassepflicht gemäß § 5.1 gilt weiterhin als Standard und wird durch diese Option nicht generell aufgehoben.

5.3 Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug (§§ 286, 288 BGB) kann der Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p. a. sowie eine Mahnpauschale von 40,00 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB berechnen. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

5.4 Aufrechnung und Zurückbehaltung

Ein Aufrechnungsrecht des Auftraggebers besteht nur, soweit seine Gegenfor­derungen rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Auftraggeber nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 – Druckdaten und Dateianforderungen

6.1 Technische Mindestanforderungen

Der Auftraggeber ist für die Übermittlung druckfähiger Dateien verantwortlich. Folgende technische Mindestanforderungen sind einzuhalten:

  • Auflösung: Mindestens 300 DPI (dots per inch) bei Endformat. Bildschirmauflösungen (72–96 DPI) sind nicht druckfähig.
  • Farbmodus: CMYK-Farbprofil (ISO Coated v2 300 % oder ähnlich). RGB-Dateien werden nach bestem Ermessen konvertiert; der Anbieter übernimmt keine Haftung für Farbabweichungen durch automatische Konvertierung.
  • Beschnittrand (Bleed): Mindestens 2 mm umlaufend über das Endformat hinaus. Wichtige Inhalte (Text, Logos) sind mindestens 3 mm vom Endformat-Rand zu halten (Sicherheitsabstand).
  • Schriften: Alle Schriften sind einzubetten oder in Pfade/Kurven zu konvertieren.
  • Dateiformate: PDF/X-3 oder PDF/X-4 (bevorzugt), hochwertiges JPEG (mind. 300 DPI), TIFF, EPS oder AI. Für Vektordaten: SVG, AI, EPS.
  • Dateigröße: Maximal 50 MB pro Datei über das Bestellformular. Größere Dateien auf Anfrage per WeTransfer oder vergleichbaren Diensten.

6.2 Haftung für fehlerhafte Druckdaten

Der Anbieter führt keine inhaltliche oder gestalterische Prüfung der Druckdaten durch. Für Fehler in vom Auftraggeber angelieferten Druckdaten (Schreibfehler, Falschanga­ben, fehlerhafte Layouts, Urheberrechtsverletzungen, Farbab­weichungen durch falsches Farbprofil, unzureichende Auflösung usw.) übernimmt der Anbieter keine Haftung. Ein Anspruch auf Neuproduktion oder Erstattung besteht in diesem Fall nicht.

6.3 Technische Prüfung (Preflight)

Der Anbieter oder seine Druckpartner führen eine technische Vorprüfung (Preflight) der Druckdaten durch. Werden dabei drucktechnische Probleme festgestellt, wird der Auftraggeber informiert. Die Korrektur und erneute Übermittlung liegt in der Verantwortung des Auftraggebers; Lieferzeiten beginnen erst nach Freigabe der korrigierten Daten neu zu laufen.

6.4 Rechte an Druckdaten

Der Auftraggeber bestätigt mit Übermittlung der Druckdaten, dass er über alle erforderlichen Rechte (Urheberrechte, Markenrechte, Bildrechte) an den übermittelten Inhalten verfügt und der Anbieter zur Vervielfältigung für Zwecke der Auftragsausführung berechtigt ist. Der Auftraggeber stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter infolge einer Rechtsverletzung durch die Druckdaten frei.

§ 7 – Produktions- und Lieferzeiten

7.1 Produktionsbeginn

Die Produktionszeit beginnt erst nach Erfüllung aller folgenden Voraussetzungen:

  1. Vollständiger Zahlungseingang beim Anbieter.
  2. Vorlage druckfähiger, fehlerfreier Druckdaten gemäß § 6.
  3. Schriftliche Freigabe des Auftrags durch den Auftraggeber (bei individuell gestalteten Produkten).

7.2 Lieferzeitkategorien

Standard: Die im Angebot genannte Lieferzeit beginnt nach Erfüllung aller Voraussetzungen gemäß Abschnitt 7.1. Typische Produktionszeiten: 3–10 Werktage je nach Produkt und Auflage.

Express / Eilauftrag: Express-Produktionszeiten sind auf Anfrage möglich und werden im individuellen Angebot gesondert ausgewiesen. Verfügbarkeit und Aufpreis werden vorab schriftlich bestätigt. Bei Druck- und Folienprodukten ist eine Produktion noch am Tag der Beauftragung möglich, sofern druckfertige Daten vorliegen und freie Kapazität besteht; eine Zusage hierzu erfolgt ausschließlich im Einzelfall.

7.3 Lieferverzögerungen

Lieferzeitenangaben sind unverbindliche Richtwerte, sofern keine ausdrückliche schriftliche Fixterminvereinbarung getroffen wurde. Der Anbieter haftet für Lieferverzögerungen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Ansprüche wegen Lieferverzugs sind auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Höhere Gewalt (Streik, Naturkatastrophen, Lieferengpässe bei Papier/Materialien, behördliche Maßnahmen) befreit den Anbieter für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht. Der Anbieter informiert den Auftraggeber unverzüglich, spätestens innerhalb von 48 Stunden, über den Eintritt der Störung und teilt eine revidierte Lieferzeitschätzung mit. Dauert die Störung länger als 4 Wochen, sind beide Parteien berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten; bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig erstattet.

7.4 Versand und Gefahr

Der Versand erfolgt auf Gefahr und Kosten des Auftraggebers. Mit Übergabe an das Transportunternehmen geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Auftraggeber über (§ 447 BGB).

§ 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts

Kein Widerrufsrecht: Da sich diese AGB ausschließlich an Unternehmer i. S. d. § 14 BGB richten, findet das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß §§ 355 ff. BGB keine Anwendung.

Darüber hinaus gilt: Selbst soweit im Einzelfall Verbraucherrecht Anwendung finden sollte, ist das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen, da sämtliche Druckprodukte nach Kundenspezifikation individuell gefertigt werden und aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind.

Stornierungen sind ausschließlich vor Produktionsbeginn und nur nach schriftlicher Zustimmung des Anbieters möglich. Bereits entstandene Kosten (Druckplatten, Materialkosten, Designaufwand) werden in Rechnung gestellt. Nach Produktionsbeginn sind Stornierungen grundsätzlich ausgeschlossen.

Definition Produktionsbeginn: Der Produktionsbeginn gilt als eingetreten, sobald die Druckdaten nach Zahlungseingang und Freigabe durch den Auftraggeber in die Produktion übergeben wurden (Belichten der Druckplatten, Start des Druckprozesses oder Beginn der Weiterverarbeitung). Der Auftraggeber erhält bei Produktionsbeginn eine Benachrichtigung per E-Mail.

§ 9 – Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsbeziehung mit dem Auftraggeber Eigentum des Anbieters (Vorbehaltsware).

Der Auftraggeber ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb weiterzuveräußern. Er tritt dem Anbieter jedoch bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrags ab, die ihm aus der Weiterveraußerung gegen einen Abnehmer erwachsen. Der Anbieter nimmt die Abtretung an. Der Auftraggeber ist weiterhin zur Einziehung der Forderung ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

Pfändungen oder sonstige Eingriffe Dritter in die Vorbehaltsware hat der Auftraggeber dem Anbieter unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

Grenzüberschreitende Geschäfte: Der Eigentumsvorbehalt gilt im Rahmen der jeweils anwendbaren Rechtsordnung. Soweit nach dem Recht des Lieferlandes ein ähnliches Sicherungsrecht zulässig ist, bestellt der Auftraggeber dem Anbieter ein entsprechendes Recht. Für Lieferungen innerhalb der EU richtet sich die Wirksamkeit des Eigentumsvorbehalts nach dem Recht des Landes, in dem sich die Ware zum Zeitpunkt der Pfandrechtsentstehung befindet.

§ 10 – Nutzungsrechte an Gestaltungsleistungen

10.1 Entstehung der Rechte

Entwürfe, Layouts, Logos, Illustrationen, Reinzeichnungen, Fotografien und sonstige Gestaltungsleistungen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützte Werke bzw. Leistungen im Sinne des Urheberrechtsgesetzes. Das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar (§ 29 Abs. 1 UrhG); übertragen werden ausschließlich Nutzungsrechte nach Maßgabe dieses Abschnitts.

10.2 Umfang der eingeräumten Rechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten und von ihm freigegebenen Gestaltungsleistungen für den vertraglich vereinbarten Zweck. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben sämtliche Nutzungsrechte beim Anbieter; eine vorherige Verwendung ist nicht gestattet.

10.3 Ausschließliche Rechte und weitergehende Nutzung

Die Einräumung ausschließlicher Nutzungsrechte, die Übertragung an Dritte oder die Nutzung für einen anderen als den vereinbarten Zweck bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und können zusätzlich vergütet werden. Dies gilt insbesondere für die Weitergabe offener Arbeitsdateien.

10.4 Bearbeitung

Änderungen und Bearbeitungen der Gestaltungsleistungen – auch durch Dritte – sind nur mit Zustimmung des Anbieters zulässig, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist (vgl. §§ 39, 62 UrhG). Die Zustimmung gilt für Anpassungen als erteilt, die sich aus dem vereinbarten Verwendungszweck ergeben (etwa Formatanpassungen für weitere Werbemittel).

10.5 Nicht ausgeführte Entwürfe

Entwürfe und Vorschläge, die nicht beauftragt oder nicht freigegeben werden, verbleiben mit allen Rechten beim Anbieter und dürfen vom Auftraggeber weder genutzt noch an Dritte weitergegeben werden.

10.6 Beigestelltes Material

Stellt der Auftraggeber Logos, Texte, Schriften, Bilder oder sonstiges Material bei, sichert er zu, dass er über die erforderlichen Rechte verfügt. Er stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

10.7 Referenznutzung

Der Anbieter ist berechtigt, ausgeführte Arbeiten unter Nennung des Auftraggebers als Referenz zu zeigen – auf der eigenen Website, in Portfolios und in sozialen Medien. Der Auftraggeber kann dieser Nutzung jederzeit in Textform widersprechen; der Anbieter entfernt die Darstellung dann innerhalb angemessener Frist.

§ 11 – Mängelrüge und Gewährleistung

11.1 Rügepflicht (§ 377 HGB)

Da es sich bei den Vertragsparteien um Kaufleute handelt, hat der Auftraggeber die gelieferte Ware unverzüglich nach Erhalt auf offensichtliche Mängel zu untersuchen und etwaige Mängel unverzüglich – spätestens innerhalb von 5 Werktagen nach Lieferung – schriftlich (E-Mail genügt) gegenüber dem Anbieter anzuzeigen. Bei verdeckten Mängeln beginnt die Rügefrist mit Entdeckung des Mangels. Unterbleibt die rechtzeitige Mängelrüge, gilt die Ware als genehmigt und Gewährleistungsansprüche sind ausgeschlossen (§ 377 HGB).

11.2 Farbabweichungen und Drucktoleranzen

Farbabweichungen und Drucktoleranzen, die den Bereich anerkannter Drucknormen (DIN ISO 12647-2) nicht überschreiten, stellen keinen Mangel dar. Gleiches gilt für geringfügige Abweichungen in Format, Grammatur und Schnitt im Rahmen üblicher Produktionstoleranzen (±2 mm Format, ±5 % Grammatur).

11.3 Nacherfüllung

Bei berechtigter Mängelrüge hat der Anbieter das Recht zur Nacherfüllung, entweder durch Nachbesserung oder Neulieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder verweigert der Anbieter sie, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.

11.4 Verjährung

Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 1 Jahr ab Lieferung. § 479 BGB (Rückgriff) bleibt unberührt.

§ 12 – Haftungsbeschränkung

12.1 Unbeschränkte Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und im Rahmen einer übernommenen Garantie.

12.2 Beschränkte Haftung

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur, wenn eine wesentliche Vertragspflicht (Kardinalpflicht) verletzt wurde. In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf den Auftragswert der konkreten Bestellung. Weitergehende Ansprüche – insbesondere auf entgangenen Gewinn, Folgeschäden oder immaterielle Schäden – sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

12.3 Inhalt und Rechte

Für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der vom Auftraggeber gelieferten Texte, Bilder und sonstigen Inhalte übernimmt der Anbieter keine Haftung. Der Auftraggeber trägt die alleinige Verantwortung für die rechtliche Zulässigkeit der beauftragten Werbemittel (Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Urheberrecht, Presserecht, DSGVO).

§ 13 – Datenschutz

Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zur Vertragserfüllung und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben (DSGVO, BDSG). Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung des Anbieters.

Druckdaten und sonstige vom Auftraggeber übermittelte Dateien werden nach vollständiger Abwicklung des Auftrags und Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (in der Regel 6 Monate) gelöscht, sofern keine längere Aufbewahrung vereinbart wurde oder gesetzlich vorgeschrieben ist.

§ 14 – Schlussbestimmungen

14.1 Anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des UN-Kaufrechts (CISG) ist ausgeschlossen.

14.2 Gerichtsstand

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (§ 38 ZPO). Der Anbieter ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Auftraggebers zu klagen.

14.3 Streitbeilegung

Der Anbieter nimmt an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht teil und ist hierzu auch nicht verpflichtet (§ 36 VSBG), da er ausschließlich mit Unternehmern kontrahiert. Die OS-Plattform der Europäischen Kommission wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt.

14.4 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

14.5 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie aller aus dem Vertragsverhältnis resultierenden Vereinbarungen bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Stand: September 2026

Anbieter: Amjad Alblili · Masar Werbeagentur · Bristol­straße 19E · 13349 Berlin

E-Mail: info@masar-werbeagentur.de