Die Folie ist drauf – und jetzt sieht man kleine Wasserbläschen oder einen leichten Schleier? Keine Sorge: Das ist bei nass verklebten Fensterfolien in den ersten Tagen normal. Hier lesen Sie, was zur Trocknung gehört, was nicht normal ist und wie Sie die Folie richtig pflegen.

Warum Bläschen und Schleier entstehen

Fensterfolien werden meist mit einer Montageflüssigkeit verklebt. So lässt sich die Folie exakt ausrichten, und das Wasser wird mit dem Rakel herausgestrichen. Ein kleiner Rest bleibt immer zwischen Folie und Glas – er verdunstet in den folgenden Tagen durch die Folie hindurch.

Wie lange dauert die Trocknung?

Das hängt von Folie, Temperatur, Luftfeuchte und Sonne ab. In warmen, sonnigen Räumen geht es schneller, im Winter und bei dickeren Folien länger – von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Die genaue Angabe steht in der Montageanleitung des Folienherstellers.

In dieser Zeit: Die Folie nicht reinigen, nicht drücken und nicht an den Kanten zupfen. Fenster nach Möglichkeit nicht öffnen, wenn Rahmen und Dichtung die Folienkante berühren.

Was nicht normal ist

In diesen Fällen melden Sie sich bitte bei dem Betrieb, der die Folie montiert hat – solange die Folie frisch ist, lässt sich vieles nacharbeiten.

Richtig reinigen

Fensterputzer informieren: Wenn ein Reinigungsdienst Ihre Fenster putzt, sagen Sie Bescheid, welche Scheiben foliert sind – Klingenschaber sind die häufigste Ursache für Kratzer.

Wie lange hält die Folie?

Innen verklebte Folien halten deutlich länger als Außenfolien, weil sie vor Wetter geschützt sind. Die Herstellerangaben zur Haltbarkeit nennen wir im Angebot. Wird eine Folie irgendwann trüb oder löst sich, kann sie entfernt und ersetzt werden.

Hinweis: Dieser Artikel ist keine Rechts- oder Bauberatung. Quellen: Avery Dennison – Verarbeitungshinweise Sonnenschutzfolien (innen).

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