Im Wintergarten soll man im Frühling die Sonne genießen – im Juli ist er oft nicht mehr zu betreten. Unter Dachfenstern ist es ähnlich: Die Sonne steht fast senkrecht auf dem Glas, und die Dachgeschosswohnung heizt sich auf. Sonnenschutzfolie kann hier viel bringen. Gerade bei Glasdächern und Dachfenstern gibt es aber ein paar Besonderheiten.

Warum es unter Glasdächern so heiß wird

Schräge und waagerechte Glasflächen bekommen im Sommer die Sonne deutlich direkter ab als senkrechte Fenster. Dazu kommt: Warme Luft steigt nach oben und staut sich unter dem Dach. Deshalb sind Wintergärten und Dachgeschosse die typischen „Hitzefallen“.

Was Sonnenschutzfolie dort bringt

Erst prüfen, dann kleben: Glasdächer und Dachfenster bestehen oft aus Isolier- oder Verbundsicherheitsglas, teils mit Beschichtung. Eine ungeeignete, stark absorbierende Folie kann die Scheibe zusätzlich aufheizen. Lassen Sie die Verträglichkeit vorher prüfen.

Welche Folie passt?

1 Wintergarten, viel Sonne

Reflektierende Folie mit hoher Wirkung, wenn der Raum im Sommer sonst nicht nutzbar ist. Achten Sie darauf, dass genug Tageslicht übrig bleibt – sonst wirkt der Raum düster.

2 Wohnraum mit Ausblick

Neutrale, kaum sichtbare Folie. Sie hält vor allem Wärmestrahlung zurück und lässt viel Licht durch.

3 Dachfenster

Hier ist die Montage entscheidend: kleine Flächen, Schräglage, Rahmen mit Dichtungen. Die Folie muss exakt zugeschnitten sein, damit sie an den Kanten nicht abhebt.

Und im Winter?

Eine starke Sonnenschutzfolie hält auch im Winter einen Teil der Sonnenwärme draußen. Wer den Wintergarten im Winter als Wärmepuffer nutzt, sollte das bei der Folienwahl bedenken. Mehr dazu: Sonnenschutzfolie im Winter.

Für Mieter: Bei Dachfenstern und Glasdächern in Mietwohnungen gehört das Glas dem Vermieter – fragen Sie vorher nach. Mehr im Ratgeber Fensterfolie in der Mietwohnung.

Checkliste

Sonnenschutzfolie für Ihre Fenster

Glas prüfen, Folie auswählen, montieren – für Büro, Laden und Zuhause in Berlin.